Chicken Makhani – Kai Style

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Chicken Makhani ist schon seit ewiger Zeit einer meiner Favoriten der indischen Küche. Ein echtes Chicken Makhani zu kochen ist eine zeitlich recht aufwändige Sache. Das liegt vor allem daran, dass der Hauptbestandteil – das Chicken – ein ausgewachsenes Tandoori Chicken ist. Für alle, die nicht ganz die Zeit haben zuerst ein Tandoori Chicken zu machen und danach dann daraus ein Chicken Makhani, gibt es hier meine leicht abgewandelte Version.

Für 6 Personen

Was Du für das Chicken brauchst:

  • 700 – 800g Hähnchenbrust Filet
  • 2 EL Chaat Masala
  • 4 EL Zitronensaft
  • 1 EL rote Chillipaste
  • 6 EL Joghurt
  • 2 EL Knoblauch-Ingwer-Paste (oder je 1/2 EL, wenn die Pasten einzeln verwendet werden)
  • 2 EL Garam Masala
  • 3 EL Olivenöl

Was Du für die Soße brauchst:

  • 1kg Tomaten
  • 125g Butter
  • 3 EL Knoblauch-Ingwer-Paste
  • 2 EL Cashewpaste
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • Sahne oder Creme Fraiche nach Bedarf und Belieben
  • 250g Reis

Das Chicken vorbereiten

Chaat Masal, Zitronensaft und EL rote Chillipaste in eine Schüssel geben und gut verrühren (das ist noch ziemlich original). Das Chicken ordentlich waschen und dann in die Schüssel geben. Ordentlich durch rühren, damit auch alles mit der Marinade bedeckt ist. Das ganze dann für 1 Stunde in den Kühlschrank. Falls man zwischendurch noch mal am Kühlschrank vorbei kommt – noch mal eine Runde durch rühren.

Wenn die Stunde rum ist, die Schale dem Kühlschrank entnehmen und schlicht Joghurt, Knoblauch-Ingwer-Paste, Garam Masala und Olivenöl mit in die Schale geben. Gut durchrühren und kurz stehen lassen, während der Backofen auf 200 Grad vorheizt. Alles in eine flache Schüssel geben und dann etwa 1 Stunde im Backofen vor sich hin garen lassen.

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Die Soße klar machen

Gut, während das Chicken fröhlich im Ofen brutzelt kann man sich auch auf die Couch hauen. Man kann aber auch die Soße vorbereiten.

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Dazu 1kg Tomaten in kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit der Hälfte der Butter die  Knoblauch-Ingwer-Paste 1-2 Minuten anbraten und dann die Tomaten mit 1/2 l Wasser dazu geben und köcheln lassen, bis die Tomaten weich sind. Dann schlicht den Pürierstab rein halten und seine Arbeit machen lassen. Damit sollte bereits eine schön sämige Soße in klassisch oranger Farbgebung vorhanden sein. Wer mag kann die Soße auch noch durch pürieren, ist aber eher optional. Topf vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Dann in einem weiteren Topf den Rest der Butter mit der Cashew-Paste anbraten. Wer es noch schärfer und Ingwer-lastiger mag kann auch vor der Cashew-Paste noch 1 TL Ingwer und 8 gehackte grüne Chilli Schoten anbraten. Für meinen Geschmack muss das aber nicht sein. Dann den Cayennepfeffer unterrühren. Das ganze dann mit der Soße aus dem anderen Topf ablöschen.

Das Finish

Wenn die Stunde rum ist das Chicken aus dem Ofen nehmen und in größere Stücke schneiden (so 3×4 cm finde ich angenehm). Unbedingt ein wenig Chicken direkt probieren – gerade kleinere Stücke mit viel Marinade 🙂

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Wenn das alles geschehen ist schlicht das Chicken in der Soße versenken. Ein Schuss Creme Fraiche kann nicht schaden, auch ist es erlaubt Sahne einzurühren – je nach Lust und Laune landet bei mir eines von beidem oder gar beides im Topf. Eventuell noch mit ein wenig Salz abschmecken. Fertig!

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Dazu gibt es klassisch Basmati Reis, es geht aber auch sehr gut mit Vollkorn Reis.

Hinweis: Wenn das ganze weniger Kalorien haben soll / für Diabetiker gekocht werden soll, geht das Rezept auch hervorragend mit wenig Butter und ein wenig hochwertigem Öl. Zudem kann man anstatt Sahne auch Joghurt und anstatt Creme Fraiche Creme Legere nehmen.

Und jetzt noch für die Fotografen unter Euch: Ich weiß – das Licht ist noch nicht optimal 🙂 Ich bastele gerade noch an einem Setup, das praktikabel für häufige Benutzung ist. Klar kann man jedes Mal die Stative und Softboxen aufbauen, aber zum einen kostet das viel Zeit, ist beim Kochen sehr unflexibel (man hat ja nicht immer einen Assistenten dabei) und schlussendlich steht die Küche voll und man kann sich nicht mehr bewegen. Aber das Licht Setup zu optimieren ist eben auch Teil dieses Blogs. Also möge das kritische Auge nachsichtig mit mir sein.

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