Müsli – selbst gemacht

muesli by Kai-Thomas Kraus

Ich esse schon seit recht langer Zeit gerne Müsli. Dabei habe ich immer auf das breite Angebot aus dem Supermarkt zurück gegriffen, jahrelang. Bis eine gute Freundin mir selbst gemachtes Müsli vorbei brachte. Ich war mehrfach überrascht. Zum einen von dem phänomenalen Geschmack, bzw. dem Aroma-Reichtum. Zum anderen von der Tatsache, dass man Müsli auch selber machen kann – ich wäre vorher schlicht nicht auf die Idee gekommen das zu tun. Wer von Euch Müsli mag, sollte es unbedingt ausprobieren!

Was Du für die Basis brauchst:

  • Haferflocken / Dinkelflocken / Flockenmischung
  • Olivenöl
  • Honig

Je nach Geschmack (erlaubt ist, was gefällt) dazu:

  • Sojaflocken
  • Weizenpops
  • Cornflakes
  • Leinsamen
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskerne
  • Cashewnüsse
  • Haselnüsse
  • Trockenfrüchte (z.B. Aprikosen, Cranberries, Apfel, Rosinen)

Gleich vorweg: Die Verhältnisse der Zutaten sind selber auszuprobieren. Einfach mit den Flocken anfangen, dann sieht man bei der Zugabe der anderen Zutaten schon optisch, ob es passt.

Die Flockenmischung auf ein tiefes Backblech geben und einige Schuss Olivenöl und Honig darüber verteilen und gut durchmischen. Wie viel Olivenöl und Honig hängt wieder ganz vom Geschmack ab. Lieber erst mal mit weniger starten und ausprobieren. Dann 5 Minuten bei 150 -160 Grad backen. Gut durch mischen und weitere 5 Minuten backen. Gut durch mischen und nochmals 5 Minuten backen. Dann die Nüsse und/oder Früchte dazu und mischen. Abschließend noch ein oder zwei mal je 5 Minuten backen – je nach gewünschtem Bräunungsgrad. Ein wenig vorsichtig muss man nur mit den Nüssen sein, wenn sie zu lange backen, dann können sie leicht bitter werden.

Ich gebe zu: das hier ist eher eine Art grober Leitfaden. Also einfach ein wenig herum experimentieren. Bei mir hat es auch 3 bis 4 mal gedauert, bis ich den Bogen zur perfekten Mischung raus hatte. Müsli aus dem Supermarkt kommt bei mir nur noch als Notlösung in den Schrank. Erst wenn man selber Müsli macht fällt einem auf, was für Zuckerbomben man im Supermarkt normalerweise kauft. Das gute an dieser Variante ist auch, dass man die Zutaten am einfachsten in der Bio Ecke vom Drogeriemarkt bekommet (ohne Werbung machen zu wollen: ich hole das meiste bei dm). Und günstiger als ein gutes Supermarktmüsli ist es auch. Gesünder sowieso. Schaut einfach mal genauer auf den Inhalt Eurer Müslipackung, dann wisst Ihr, was ich meine.

In diesem Sinne –  viel Spass beim Experimentieren und Guten Appetit!

Ein Kommentar zu “Müsli – selbst gemacht

  1. Pingback: Selbst gemachte Müsliriegel | Kai's Kitchen Blog

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