Die leckersten Reste überhaupt: Spargelcremesuppe (auch: Selbstgemacht statt Tüte)

KKB_Spargelcremesuppe

Im Grunde genommen handelt es sich bei der Spargelcremesuppe um reine Resteverwertung – aber sicher um die leckerste die es gibt. Denn als Basis dient schlicht der „Abfall“, der bei einer vernünftigen Spargelmahlzeit anfällt. Zumindest bei mir ist es deswegen quasi zwangsläufig, dass es nach dem Spargel immer Spargelcremesuppe gibt. Ich bin ein großer Fan dieser Suppe, weil zum einen recht simpel zuzubereiten ist. Zum anderen kann man aber am Ende viel mit Ihr machen. Denn mit was man die Suppe reicht, kann ihren Charakter bestimmen. So kann aus einer schnöden Suppe schnell mal ein kulinarisch hochwertiger Hauptgang werden.

Zubereitungszeit: mind. 75 Minuten bis zum Anrichten

Reicht für: 4 Personen als Hauptgang

Das brauchst Du dafür:

  • Spargelschalen und Endstücke; was von ca. 1kg Spargel über bleibt
  • 2,5 Liter Wasser
  • 200ml Weißwein
  • 200g Creme Fraiche
  • 50g Butter
  • Mehl für die Mehlschwitze
  • Salz, Pfeffer
  • nach Geschmack: Muskatnuss, Cayenne Pfeffer, Piment, Zitronensaft

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Am Anfang geht es primär ums Warten. Einfach die Spargelabschnitte mit dem Wasser zusammen in einen Topf geben und fröhlich vor sich hin köcheln lassen. Wenn vom vorherigen Spargel kochen noch das Kochwasser da ist, kann man das prima dafür hernehmen und auffüllen. Ich lasse das Ganze in der Regel in etwa 1 Stunde kochen. Das sollte auch das minimum sein, bevor es weiter geht. Ich lasse den Topf auch gerne einfach mal über Nacht stehen, damit das Ganze schön durch zieht.

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Dann die Spargelschalen abschöpfen, bis nur die ausgekochte Flüssigkeit übrig ist. Diese sollte im Prinzip schon in Richtung des finalen Geschmacks gehen. Dann im Topf eine Mehlschwitze ansetzen. Ich brauche für diese Menge ca. 50g Butter. Diese verflüssigen und dann Mehl einrühren, bis sich die Mehlschwitze bildet. Einen Moment brutzeln lassen, aber aufpassen, dass sie nicht anbrennt. Dann mit dem Weißwein ablöschen.

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Schließlich nach und nach unter Rühren die Spargelflüssigkeit einrühren. Dann noch die Creme Fraiche dazu. Alternativ kann auch / statt dessen Sahne verwendet werden. Im Grunde ist die Suppe dann soweit fertig. Jetzt nur noch abschmecken. Bei mir kommt neben jeder Menge Salz noch Pfeffer, eine Prise Cayenne Pfeffer, Muskatnuss, eine Prise Piment und ein kräftiger Schuss Zitronensaft dazu.

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Die Suppe heiß servieren. Das kann gerne pur geschehen. Im hier gezeigten Beispiel gab es Garnelen dazu. Krebse oder Schinken sind auch beliebt als Einlage. Oder selbstverständlich auch Spargelstückchen. Lass Deiner Phantasie mal freien Lauf – im Prinzip ist vieles mit dem feinen Spargelgeschmack kombinierbar.

Guten Appetit & viel Spass beim Nachkochen!

5 Kommentare zu “Die leckersten Reste überhaupt: Spargelcremesuppe (auch: Selbstgemacht statt Tüte)

  1. Pingback: Spargel aus dem Backofen | Kai's Kitchen Blog

    • Ja, es erstaunt mich immer wieder, was die Leute so alles weg werfen. Leider beschäftigen sich heute nur wenige Menschen mit den Sachen, die sie essen…

  2. Pingback: Vorschlag für ein Ostermenü | Kai's Kitchen Blog

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