Paprika Kartoffeln aus dem Kessel

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So Freunde, heute geht es ans Eingemachte. Dieses Rezept ist für alle, die keinen Aufwand scheuen, die unbedingt noch weiteres Zubehör für ihre (Outdoor) Küche brauchen und die, die auch in der Lage sind bei offenem Feuer nicht gleich ein halbes Schwein auf einen Rost zu schleudern. Wer das alles erfüllt wird belohnt. Mit einem typisch ungarischen Gericht, dass geschmacklich seines gleichen sucht. Es ist eigentlich einfach, aber unglaublich gut. Und perfekt geeignet, wenn man mal mehr als 10 Personen zu bewirten hat. Eindruck kann man mit der Zubereitung auf jeden Fall schinden.

Aber zurück zum Anfang. Zuerst braucht man die Hardware. Eine Dreibein Aufhängung und einen Feuerfesten Kessel. In diesem Fall bin ich auch kompromisslos. Klar kann man das Ganze auch im normalen Topf auf dem Herd machen, aber es ist nicht das gleiche und es schmeckt auch nicht gleich. Also: Einkaufen gehen – so einen Bogracz kann man immer brauchen 🙂 Auch bei den Zutaten sollte man Vorsicht walten lassen und im Zweifel den Fleischer seines Vertrauens beehren anstatt zur Supermarktwurst zu greifen. Wenn dann noch das entsprechende Kaltgetränk zum Anfeuern bereit steht, kann es los gehen.

Zubereitungszeit: 10 Minuten Vorbereitung, Zeit zum Anfeuern, 60 Minuten kochen bis zum Anrichten

Reicht für: 12 Personen

Das brauchst Du dafür:

  • Speck
  • Wiener Würstchen
  • Kolbasz
  • Zwiebeln
  • Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer

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Für die Zubereitung sollten alle Zutaten im Vorfeld zubereitet sein, damit man dann an der Feuerstelle alles griffbereit hat. Dazu die Zwiebeln grob würfeln.

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Den Speck ebenfalls in grobe Würfel schneiden. Die Kantenlänge sollte so 7-8 mm sein. Denn im Feuer nachher schrumpft der Speck ein. Die Wiener Würstchen in suppengerechte Scheiben schneiden.

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Den Kobasz in dünne Scheiben schneiden (ca. 5mm). Die Kartoffeln schälen und dann halbieren und die Hälften dann noch mal dritteln. Alles zur Feuerstelle mit nehmen und auch reichlich Wasser zum Ablöschen bereit halten.

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Dann ein ordentliches Feuer vorbereiten. Am besten geht es mit einem schönen Holzfeuer, aber Holzkohle in der Feuerschale tut es auch. Wichtig ist nur, dass es ordentlich heiß ist. Beim Holzfeuer sollte eine schöne Flamme unter dem Kessel stehen.

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Dann den Speck in den Topf geben und gut rühren. Wenn sich schon schön viel Fett aus dem Speck gelöst hat kommen die Wiener Würstchen und der Kolbasz in den Kessel. Gut durchrühren und ordentlich mit anbraten.

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Schließlich kommen die Zwiebeln mit in den Kessel und werden mit angebraten. Schließlich die Kartoffeln dazu geben und mit anschwenken. Und immer schön durch rühren.

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Den Kessel vom Feuer nehmen und das Paprikapulver über dem Kesselinhalt verteilen. Es sollte komplett alles mit einer dünnen Schicht bedeckt sein.

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Den Kessel wieder über das Feuer hängen und einen Moment ständig durch rühren. Wichtig ist, dass es nicht zu lange anbrät. Ansonsten kann die Paprika bitter werden. Nun das Ganze mit reichlich Wasser ablöschen. Es sollte schon so um 5 -10cm mehr Wasser sein, als der feste Kesselinhalt. Nun noch das Ganze kochen lassen, dabei ab und an umrühren. Ob serviert werden kann überprüft man am besten, indem man eine Kartoffel heraus nimmt um probiert, wenn diese durch sind, kann angerichtet werden. Den Kessel dann vom Feuer nehmen. Zusammen mit Schmand oder Creme Fraiche  und sauer eingelegten Gurken servieren.

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Guten Appetit & viel Spass beim Nachkochen!

Ein Kommentar zu “Paprika Kartoffeln aus dem Kessel

  1. Das muss ich mir für den Sommer merken. Gewisse Dinge schmecken draußen und über dem Feuer halt wirklich doppelt so gut – einfach wegen der Atmosphäre 😉
    Kolbasz kannte ich noch nicht, aber ich nehme an im Zweifel tut es auch eine Art Mettwurst, oder?

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